Du willst guten Beispielen folgen oder auch mal mit gutem Beispiel vorangehen?

Hier findest du verschiedene (Schulungs-)Angebote für Mitarbeiter. Schau dich um und wenn du Fragen hast, melde dich einfach bei uns im Jugendbüro. Viel Spaß!

 

 Tipps/Hinweise

zur Nutzung von WhatsApp


Derzeit ist es leider nicht möglich, WhatsApp dienstlich oder ehrenamtlich datenschutzkompatibel zu nutzen. Es gibt Arbeitsbereiche, in denen eine Kommunikation ohne WhatsApp etwas umständlich aber durchaus möglich ist (zum Beispiel Jugendarbeit, Arbeit mit Geflüchteten, Ökumene etc.). Daher ermutigen wir dich, diese Hürde zu nehmen und ohne WhatsApp zu arbeiten und andere für Alternativen zu begeistern.

Letzendlich musst Du selbst entscheiden, ob Du WhatsApp nutzen willst oder nicht. Du musst die Nutzung selbst verantworten und trägst dabei auch Verantwortung für andere Menschen. Dafür haben wir Dir die folgenden Tipps zusammengestellt. Wenn Du Dich daran hältst, ist die Sache aber nicht hundertprozentig in Ordnung. Aber mit Blick auf den Schutz der Daten (Deiner und der Deiner Kommunikationspartner) ist zumindest etwas getan.


1. Andere Messenger verwenden!

Hast Du es schon probiert? Vielleicht ziehen „Deine Leute“ ja mit, wenn Du einen anderen Messenger als WhatsApp benutzt, zum Beispiel Threema, Signal, Telegram oder SIMSme etc.


2. Sorg dafür, dass WhatsApp nicht an Dein dienstliches oder privates Adressbuch gelangt

Vielleicht hast Du Glück und Dein Smartphone unterliegt einem Mobile Device Management (frag mal Deinen Admin). Dann kannst Du WhatsApp in einem privaten Bereich (Containerlösung) betreiben, ohne dass die App an Deine dienstlichen oder privaten Kontakte herankommt. Wenn das nicht der Fall ist, musst Du selbst tätig werden. Es gibt diverse Apps, die WhatsApp in einem eigenen, abgeriegelten Container betreiben oder den Zugriff auf bestimmte Adressbücher sperren. Such mal in den App Stores. Da wirst Du mit großer Wahrscheinlichkeit fündig (zum Beispiel „Sicherer Ordner“ für Android oder „Secure Contact“ für Apple-Geräte). Alternativ kannst Du WhatsApp auf einem Smartphone betreiben, das ausschließlich WhatsApp-Kontakte im Adressbuch führt. Alternativ kannst Du auch so vorgehen: Du speicherst die Kontaktdaten deiner Chatpartner grundsätzlich nicht im Adressbuch. Der Erstkontakt geht immer vom Gesprächspartner aus. Wenn Du jemanden in eine WhatsApp-Gruppe einladen willst, verschickst Du einen Link/QR-Code.


3. Sei sparsam mit Deinen Daten Du entscheidest, welche persönlichen Daten Du in Deinem Profil preisgeben willst.

Klar, Du willst von anderen erkannt und identifiziert werden. Deshalb geht es nicht ganz ohne Foto und Namen. Trotzdem unser Tipp: so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Vielleicht kannst Du ein Profilbild verwenden, das Dein Gesicht nicht eindeutig zu erkennen gibt. Oder Du verzichtest auf Deinen Klarnamen. Oder beides. Überleg, ob Du die Geolokalisierung wirklich benötigst, schalte es einfach aus. Schütze dich, deine Daten und deine Mitmenschen. Eine: mir ist alles Egal Haltung, ist meist nicht förderlich für dich und deine Mitmenschen. du kannst etwas bewegen und einen Unterschied machen! Danke dafür!


4. Halte WhatsApp immer auf dem neuesten Stand

Damit Du nicht unnötig Risiken eingehst, sollte immer die aktuellste Version von WhatsApp installiert sein. Gib das auch an Deine Kommunikationspartner weiter. Nur so ist sichergestellt, dass Deine Chats verschlüsselt übertragen werden.


5. Widersprich der Weitergabe Deiner Daten an andere Unternehmen

WhatsApp gibt Deine Daten an Drittunternehmen (zum Beispiel Facebook) weiter. Facebook wiederum macht mit deinen Daten Geschäfte und nutzt sie um damit Gewinn zu machen. Widersprich sooft wie möglich der Weitergabe deiner Daten, sie gehören dir. Der Großteil Deiner WhatsApp-Daten ist nicht geschützt. Einige Daten, die zum Betrieb von WhatsApp notwendig sind (Profilname, Profilbild, Status, Telefonnummer), werden grundsätzlich weitergegeben. Deshalb gilt auch aus diesem Grund: sei sparsam mit Deinen Daten oder beutze andere Daten als Synonym (siehe Punkt 3)!


6. Stopp die Sozialkontrolle

Es ist zwar superpraktisch, aber für den Schutz Deiner Daten nicht optimal, dass Deine Kontakte sehen können, ob Du gerade online bist oder nicht, ob Du eine Nachricht bekommen hast und wann Du sie gelesen hast. Denn dadurch kannst Du in Deinem Arbeits- und Sozialverhalten kontrolliert werden. Wenn Du das nicht möchtest, deaktiviere diese Funktion in den Einstellungen von WhatsApp.


7. Keine Seelsorge bei WhatsApp

Seelsorgliche „Gespräche“ sollten nicht bei WhatsApp geführt werden. Wenn Du mit einem seelsorglichen Anliegen konfrontiert wirst, versuche, das Gespräch sofort auf andere Kommunikationskanäle zu verlagern (Telefon, persönliches Gespräch). Wenn die Person, die Dich kontaktiert hat, bewusst nicht auf andere Kanäle ausweichen möchte, ist es sicher besser, bei WhatsApp einen seelsorglichen Chat zu führen als ganz auf Seelsorge zu verzichten. Das muss aber im Einzelfall geprüft und miteinander besprochen werden. Alles was dort gepostet wird ist auf keinen Fall geheim und kann nicht ausreichend geschützt werden. Manches soll sicher nur unter euch besprochen werden, dann nutzt bitte andere Wege für diese Art der Gespräche.


8. Benutze WhatsApp nicht exklusiv Kirche lebt von Kommunikation.

Sicher ist WhatsApp praktisch aber hat eben auch viele Nachteile. Achte doch bitte darauf Deinen Kommunikationspartnerinnen und -partnern mindestens einen anderen Kommunikationskanal zur Verfügung zu stellen. Das hilft dir und anderen sehr. Es ist die Mühe wert und funktioniert auch sehr gut.


9. Achte auf die Geschäftsbedingungen von WhatsApp

Dazu gehört zum Beispiel, dass nur Personen, die mindestens 16 Jahre alt sind, WhatsApp benutzen dürfen. Geh mit gutem Beispiel voran und nötige niemanden, der jünger als 16 Jahre ist (zum Beispiel Konfis), WhatsApp zu nutzen. Solltest du eine Gruppe einrichten wollen, dann sei auf keinen Fall der Admin, vor allem dann nicht, wenn du hauptamtlicher oder ehrenamtlicher Leiter der Gruppe bist.

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   





Diese Webseite nutzt Cookies − auch von Drittanbietern − zur Bereitstellung, Nutzung und Optimierung unserer Dienste. Essentielle Cookies, die technisch notwendig sind, um die Kernfunktionalität der Webseite zu aktivieren und die Webseite zu betreiben, dürfen wir ohne Ihre Einwilligung verwenden. Für den Einsatz aller anderen Cookies bitten wir Sie hiermit um Ihre Einwilligung. Informationen zu den eingesetzten Cookies finden Sie hier unter "mehr". Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen oder ändern, indem Sie diese Cookie-Einstellungen erneut über unsere Webseite aufrufen. Verweigern             Akzeptieren