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Wo kann ich GOTT (in der Krise) finden?

Wir möchten Dich dazu ermutigen in dieser Zeit immer wieder in die Stille zu gehen und GOTT zu suchen bzw. Zeit mit ihm zu verbringen.

Das bedeutet, erst mal alles was stören könnte abschalten und sich wenn möglich einen ruhigen Platz zu suchen. Wenn Du magst, kannst Du dann einen Zettel und Stift zur Hand nehmen oder dir Notizen im Smartphone machen. Der Hauptvers zu der ganzen Aktion ist:

Jeremia 29, 13 und 14a Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR,...

Du kannst dich nach Durchführung einer Challenge pro Tag, mit jemanden darüber unterhalten oder uns schreiben oder einfach nur für dich die Gedanken behalten, wie du magst. Wir wünschen Dir auf alle Fälle viel Spass und schöne Gottesbegegnungen!

Die Challenges sind so nummeriert, dass die neueste Challenge immer oben zu finden ist, damit Du nicht immer runterscrollen musst ;-)

Challenge 83

Warum das Buch der Bücher lesen?

Vielleicht hast du es schon gewusst, dass jedes Jahr ein Buch mehrere Millionen Mal gedruckt und verkauft wird aber nie auf den Bestsellerlisten des Spiegels oder der New York Times erscheint.

Ich selbst würde sogar behaupten, dass dieses Buch statistisch gesehen, in jedem Haushalt in Deutschland zu finden ist also es gibt so viele Exemplare dieses Buches in der BRD, das jedes Haus mindestens eines besitzen könnte. Dabei ist dieses Buch in anderen Ländern verboten und nur der Besitz weniger Seiten genügt, um dafür jahrelang gefoltert und eingesperrt zu werden. Welches Buch ist wohl gemeint? Sicher hast du es dir schon gedacht, das von der Bibel – Gottes Wort, die Rede ist.

 

„Stand der weltweiten Bibelübersetzungen

Die vollständige Bibel kann jetzt in 694 Sprachen gelesen werden. Dies teilt der Weltverband der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) im "Global Scripture Access Report" mit. Etwa 5,7 Milliarden Menschen haben damit laut UBS Zugang zum Alten und Neuen Testament in ihrer Muttersprache. Das Neue Testament ist jetzt in weiteren 1 542 Sprachen übersetzt, zumindest einzelne biblische Schriften in 1.159 Sprachen. Damit gibt es in 3.395 Sprachen mindestens ein Buch der Bibel. Das sind 33 Sprachen mehr als im Vorjahr. Die Bibelgesellschaften gehen von weltweit rund 7 350 Sprachen aus, zu denen auch 245 Zeichensprachen für Gehörlose gezählt werden. Damit gibt es rund 4.000 Sprachen, in denen kein Buch der Bibel übersetzt ist.“ (https://www.die-bibel.de/spenden/weltbibelhilfe/zahlen-und-fakten/ Stand: 16.07.2020)

Hier noch eine kleine Anekdote. Ein großer Kritiker der Christen und sicher kein Freund der Bibel war der Franzose Voltaire (1694 – 1778). Seine Meinung war, dass man in hundert Jahren, die Bibel, nur noch als Beispiel für die Dummheit früherer Geschlechter in den Bibliotheken finden würde. Was er sicher nicht wollte ist, dass später sein ehemaliges Haus als Depot der französischen Bibelgesellschaft genutzt wurde.

Was aber viel wichtiger ist als diese beeindruckenden Fakten, wer liest die Bibel heute noch und wer nimmt das was in ihr steht ernst?

Die Bibel kann von Kindern und Jugendlichen gelesen und verstanden werden und doch streiten sich Pfarrer, Theologen, Professoren und Wissenschaftler über ihren Inhalt. In vielen Bereichen ist die Bibel leicht verständlich und hat dennoch viele tiefsinnige Passagen und manche Abschnitte bedürfen einer Erklärung, damit viele Menschen sie verstehen können.

Wie ist es mit dir? Bist du interessiert an Antworten auf viele Lebensfragen? Bist du interessiert an Geschichten die zum Teil sehr spannend sind? Kannst du dir vorstellen auch mal zähe Abschnitte zu lesen durch die man sich geradezu durchkämpfen muss? Hast du Interesse an der Antwort auf folgende Fragen: Wo komme ich her, wer bin ich, wozu lebe ich, wohin gehe ich?

 

Challenge

Ich möchte dir heute einen Anreiz geben die Bibel zu lesen. Vielleicht wie schon in einer anderen Challenge formuliert, kannst du mit dem Johannesevangelium anfangen.

Finde heraus welche Gedanken und Vorstellungen Gott für und über dein Leben hat?

Welche Pläne hat Gott mit dir und deinem Leben?

Welche Pläne hat Gott mit dieser und der zukünftigen Welt?

Wie findet man den Weg zum ewigen Leben?

Wie wird man seine Schuld los?

Was bietet die Bibel, was sonst kein Buch auf der Welt bieten kann?

 

Die Bücher von heute sind nach Jahren oftmals vergessen und nicht mehr aktuell. Gottes Wort spricht jedoch jeden Tag zu uns und ist immer aktuell. Gott hat gute Botschaften für schlechte Leute und schlechte Botschaften für gute Leute. Viel Freude und Durchhaltevermögen beim Bibel lesen.

Challenge 82

Anders miteinander reden aber wie?

Seit ca. 1930 gibt es eine Geschichte die in unterschiedlichen Varianten erzählt oder veröffentlicht wurde. Eine der bekanntesten Varianten wird damit eingeleitet, dass es sich dabei angeblich um ein Protokoll von einem Flugzeugträger der U.S. Marine handelt, das durch Zufall an die Öffentlichkeit kam.

Protokoll der Gespräche auf der Brücke eines US-Kriegsschiffes während dichtem Nebel und Sturm.

Steuermann: Auf dem Radar kann ich ein Objekt erkennen, wir steuern genau darauf zu, was soll ich tun?

Kapitän: Fordern Sie eine Kursänderung, wir können auf keinen Fall den Kurs ändern.

Steuermann: Bitte steuern Sie 20° Nord, um eine Kollision zu vermeiden. Bitte bestätigen.

Objekt: Guten Tag, ich empfehle ihnen den Kurs zu ändern. Bitte bestätigen.

Steuermann: Auf keinen Fall werden wir unseren Kurs ändern, wir fordern Sie erneut und unmissverständlich auf ihren Kurs zu ändern. Bitte bestätigen.

Objekt: Vielen Dank für die Aufforderung aber auf keinen Fall werde ich irgendeinen Kurs ändern, ich denke es wird für Sie das Beste sein, Ihren Kurs zu ändern. Bitte bestätigen.

Steuermann: Kapitän, der Aufforderung den Kurs zu ändern, wurde nicht nachgegangen. Was soll ich tun?

Kapitän: Geben Sie mir mal das Funkgerät.

Kapitän: Hier spricht der Kapitän, wie ich höre wollen Sie ihren Kurs nicht ändern. Ich befehle ihnen sofort den Kurs zu ändern um eine Kollision zu vermeiden. Bitte bestätigen.

Objekt: Sie können mir gar nichts befehlen und ich wiederhole es auch gerne für Sie als Kapitän, Sie sollten Ihren Kurs korrigieren. Bitte bestätigen.

Kapitän: Hier spricht erneut der Kapitän, ich habe unter meinem Kommando den Flugzeugträger USS Lincoln, das zweitgrößte Schiff der US-Atlantikflotte. Wir legen Ihnen dringend ans Herz, unverzüglich Ihren Kurs zu ändern, da es sonst große Schwierigkeiten für Sie geben wird und eine Kollision für Sie sicher ein bitteres Ende nehmen würde, ganz abgesehen von den darauf folgenden Prozessen, welche die U.S. Marine gegen Sie anstreben wird und der Schaden der dabei entsteht. Ändern sie also unverzüglich ihren Kurs. Bitte bestätigen!

Objekt: Hier spricht Thomas Burden, ich verstehe ihr Anliegen voll und ganz und würde Ihnen gerne weiterhelfen aber zu Ihrer Information, ich bin Leuchtturmwärter und sitze gemütlich in meinem Leuchtturm bei einer Tasse Tee und würde Ihnen daher dringend empfehlen, den Kurs zu ändern, da ich das sicher nicht tun werde. Bitte bestätigen.

Kapitän: Steuermann, übernehmen Sie und ändern Sie bitte den Kurs.

 

Wie aus dieser und vielen anderen Geschichten und Erlebnissen zu sehen ist, sind wir manchmal nicht bereit mit anderen in geeigneter Weise zu reden oder ihren Standpunkt zu verstehen zu wollen.

Jetzt können wir uns über solche Geschichten amüsieren aber auch den ernsten Hintergrund bedenken. Gott will sicher nicht, dass wir so miteinander reden, dass wir es immer darauf ankommen lassen, dass es irgendwann mal knallt, man zornig wird und Tränen fließen. Leichter gesagt als getan oder? Christ sein fängt bei uns zu Hause, in der Schule, in der Uni, am Arbeitsplatz, im Sportverein und im Freundeskreis an. Wie können wir es dort schaffen so miteinander zu reden, dass wir versuchen, den anderen zu verstehen und nicht wütend zu werden?

 

Challenge

Zunächst ein Vers aus der Bibel:

Jakobus 1,19 Denkt daran, meine lieben Geschwister: Jeder sei schnell bereit zu hören, aber jeder lasse sich Zeit, ehe er redet, und ´erst recht`, ehe er zornig wird. (NGÜ)

Hier ein paar Fragen an dich:

Wie kann man diesen Zustand erreichen?

Wie kann Gott dir dabei helfen?

Hast du schon eine Idee, was du beim nächsten Mal anders machen kannst?

Welche Gelegenheiten gab es, bei denen du die neue Verhaltensweise hättest üben können?

Bei welchen Gelegenheiten in der Zukunft würdest du gerne anders reagieren?

 

Zum Abschluss der Challenge noch ein Text zur Ermutigung und Hilfe, viel Freude bei den nächsten Gesprächen und deinem persönlichen Training anders mit deinen Mitmenschen zu reden.

 

Epheser4, 29 – 32 (NGÜ)

29 Kein böses Wort darf über eure Lippen kommen. Vielmehr soll das, was ihr sagt, gut, angemessen und hilfreich sein; dann werden eure Worte denen, an die sie gerichtet sind, wohl tun. 30 Und tut nichts, was Gottes heiligen Geist traurig macht! Denn der Heilige Geist ist das Siegel, das Gott euch im Hinblick auf den Tag der Erlösung aufgedrückt hat, ´um damit zu bestätigen, dass ihr sein Eigentum geworden seid`. 31 Bitterkeit, Aufbrausen, Zorn, wütendes Geschrei und verleumderisches Reden haben bei euch nichts verloren, genauso wenig wie irgendeine andere Form von Bosheit. 32 Geht vielmehr freundlich miteinander um, seid mitfühlend und vergebt einander, so wie auch Gott euch durch Christus vergeben hat.

Challenge 81

Glauben oder Lieben?

Die heutige Challenge ist nur eine Frage und ein paar Verse zum Nachdenken. Zunächst die Frage:

 

Wenn der Dreieinige Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist und die höchste und reinste Form der Liebe ein und dasselbe wären, würdest du dann mehr glauben und auf Gott vertrauen oder würdest du mehr lieben und vergeben?

Nun die Verse dazu:

Römer 8, 38 und 39 (NGÜ)

38 Ja, ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch ´unsichtbare` Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch ´gottfeindliche` Kräfte, 39 weder Hohes noch Tiefes, noch sonst irgendetwas in der ganzen Schöpfung uns je von der Liebe Gottes trennen kann, die uns geschenkt ist in Jesus Christus, unserem Herrn.

 

2. Korinther 13, 13 Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der euch Gemeinschaft untereinander schenkt, sei mit euch allen! (NGÜ)

 

1. Johannes 4, 7 - 10

7 Meine Freunde, wir wollen einander lieben, denn die Liebe hat ihren Ursprung in Gott, und wer liebt, ist aus Gott geboren und kennt Gott. 8 Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe. 9 Und Gottes Liebe zu uns ist daran sichtbar geworden, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, um uns durch ihn das Leben zu geben. 10 Das ist das Fundament der Liebe: nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühneopfer für unsere Sünden zu uns gesandt hat. (NGÜ)

 

Vielleicht kannst du entdecken wer Gott für dich ist und dass es ohne Gott auch keine Liebe geben würde, denn er ist der Ursprung der Liebe.

Challenge 80

Wichtiges und das wichtigste

Vielleicht hast du schon von dem Film „100 Dinge“ gehört oder von Menschen die Minimalisten sind.

Es geht darum, was wir im Leben wirklich brauchen und was wir haben wollen. Auf vielen Minimalisten Homepages oder Blogs geht es ums Ausmisten, Entrümpeln und Reduzieren. Außerdem werden dort die Fragen beleuchtet, warum, wann und wie wir konsumieren? Wie können wir nachhaltig leben? Welche Alternativen gibt es? Lieber Bio, Secondhand, Handwerk, Regionales und plastikfreie Lösungen oder doch das alltägliche aus dem Supermarkt? Weniger ist mehr, weniger Ressourcenverbrauch und mehr für die Umwelt, weniger kaufen, dafür mehr genießen, weniger verdienen und weniger Konsum, dafür mehr Freizeit und mehr sozial positives Verhalten.

Hast du dir auch schon mal folgende Frage gestellt: Wenn ich 100 Dinge zum Leben wählen könnte, welche wären das?

Vielleicht bist du ja auch an einem Punkt angekommen, wo du bemerkt hast, dass du die ganzen Sportartikel, die du besitzt, gar nicht richtig nutzt, dass Inliner, Fahrrad, Snowboard, Skateboard, Fußball, Volleyball, Federball, Tennisschläger, Trampolin, Schlitten, Kletterschuhe, Wanderschuhe, Schwimmsachen, Playstation und viele andere Dinge sich im Haushalt befinden aber nur wenig davon wirklich regelmäßig und positiv für deinen Körper und deine Gesundheit genutzt wird. Weiterhin entdecken wir, dass wir viele Bücher, Filme, CDs oder den freien Zugang zu unbegrenzter Musik, Hörspielen, Filmen etc. nicht bis zum Ende nutzen können. Es ist einfach zu viel und die Auswahl fast unbegrenzt. Vielleicht hast du auch schon gehört oder gelesen, dass es keinem Menschen mehr möglich ist, alle Filme auf YouTube zu sehen, weil kein Mensch so lange leben kann um das alles sehen zu können. Wir finden also heraus, dass wir auswählen müssen und es vielleicht besser ist zu reduzieren um wenigsten ein paar Dinge richtig zu erleben und gut zu nutzen.

Die Fragen sind also: Was ist das wichtigste? Was soll ich tun? Womit soll ich mich beschäftigen, mein Leben verbringen? Worin soll ich meine Energie, Kraft und mein Geld investieren?

Hast du dir auch schon mal folgende Frage gestellt: „Wenn ich 100 Dinge zum Leben wählen könnte, welche wären das?“

Sicher ist die Frage nicht einfach zu beantworten und folgende Frage auch nicht: „Was ist das höchste Lebensprinzip, nachdem ich mein Leben gestalten sollte?“

Auf die erste Frage gibt es ebenso wie auf die zweite Frage unterschiedliche Antworten.

Dennoch habe ich heute einen Tipp für dich aber zunächst die Challenge.

 

Challenge

Versuche für dich folgende Fragen zu beantworten:

„Wenn ich 100 Dinge zum Leben wählen könnte, welche wären das?“

„Was ist das höchste Lebensprinzip, nachdem ich mein Leben gestalten sollte?“

 

Zur ersten Frage gibt es sicher einige gute Tipps und manches wird unterschiedlich bewertet.

Zur zweiten Frage gibt es aber eine Antwort die wie ich finde sehr gut ist. Wir bekommen Sie von Jesus selbst.

Markus 12, 28 – 31 Die Frage nach dem wichtigsten Gebot (NGÜ)

28 Einer der Schriftgelehrten hatte diesem Streitgespräch zugehört und gesehen, wie gut Jesus den Sadduzäern geantwortet hatte. Nun trat er näher und fragte ihn: »Welches ist das wichtigste von allen Geboten?« 29 Jesus antwortete: »Das wichtigste Gebot ist: ›Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der alleinige Herr. 30 Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe, mit deinem ganzen Verstand und mit aller deiner Kraft!‹ 31 An zweiter Stelle steht das Gebot: ›Liebe deine Mitmenschen wie dich selbst!‹ Kein Gebot ist wichtiger als diese beiden.«

 

Ich wünsche dir, dass du erkennen kannst, wie viel Segen, Weisheit, Gnade und Liebe in diesen Geboten steckt und wie wichtig sie für das gemeinsame Zusammenleben der Menschen sind.

Challenge 79

Jetzt und hier oder in Gedanken woanders?

Affengeist

 

Durch puren Zufall kam es, dass ein Affe sonntags morgens aus dem Frankfurter Zoo entkam und auf das Fensterbrett einer Kirche landete.

Während er auf dem Fensterbrett saß, bemerkte er, dass innen ein Gottesdienst abgehalten wurde. Ganz neugierig hörte er dem Menschen zu, der auf der Kanzel stand und zu den Menschen sprach.

Interessanterweise hörte er den Begriff: „Affengeist!“ Da wurde der Affe gleich viel neugieriger.

Der Mann auf der Kanzel erklärte den anwesenden Personen, dass man unter einem Affengeist, den Zustand eines Menschen beschreibt wo er nicht zur Ruhe kommt, sondern mit seinen Gedanken und seinem Tun ständig hin und herspringt, eben wie ein Affe von einem Ast zum anderen hüpft.

Diese Menschen, so der Redner, würden mit zum Beispiel mit ihrem Sohn Schach spielen und gleichzeitig auf Instagram oder anderen sozialen Netzwerken unterwegs sein, sie würden E-Mails beantworten und gleichzeitig was Anderes machen. Ihr Geist wäre immer in Unruhe und könnte sich nur kurz auf eine Sache konzentrieren und dann wieder etwas Anderes machen. Wollte so eine Person einschlafen, dann läge oft das Smartphone noch griffbereit in der Nähe um schnell noch eine Sache nachzuschauen, eine Nachricht zu schreiben und weil man gerade nicht schlafen könnte, noch etwas zu lesen oder Bilder anzuschauen. Das dabei die Gedanken nicht zur Ruhe kommen könnten würde dazu führen, dass diese Personen Schlafstörungen hätten und anstatt vom Smartphone Abstand zu halten, dieses wieder in die Hand nehmen würden um etwas zu suchen, anzuschauen oder Nachrichten zu senden. Ein Teufelskreis mit dem Gefühl verbunden etwas zu verpassen.

Als der Affe hört, dass es etwas Schlechtes sei einen Affengeist zu haben, wurde er wütend.

Sofort machte er sich auf den Rückweg in den Zoo um seinen Artgenossen von dieser unverschämten Ansprache zu erzählen.

Die ganze Affenbande geriet in Rage. Alle sprangen auf und ab und machten einen Heidenlärm.

Da schrie der Chef der Bande und alle kamen kurz zur Ruhe. Er meinte man würde doch genau an diesem Verhalten sehen, dass der Mensch recht hatte. Alle waren kurz betroffen und sogleich wollte jeder eine Lösung präsentieren und schon ging die Raserei von vorne los.

Wieder schrie der Chef der Bande und alle kamen einen Moment zur Ruhe. Nun wollte er von dem Ausreißer wissen, ob der Mensch nicht auch eine Lösung angeboten hätte. Der Affe überlegte und dann meinte er, dass der Mensch etwas von Ruhe für die Seele erzählt habe und Jesus und Frieden finden und Gottes Stimme im Lärm der Zeit vernehmen.

Der Chef dachte nach und gab dann allen die Anweisung doch auch zur Ruhe zu kommen und darauf zu hören, was Gott wohl zu ihrer Situation zu sagen habe.

Keine drei Sekunden später fing der erst schon an zu reden, dann der zweite, der dritte und auf einmal waren alle Affen lautstark am Diskutieren und sprangen aufgeregt herum.

Wieder schrie der Chef der Bande und es stellte sich eine kurze Ruhe ein. Da sagte der Älteste Affe, dass es so nicht gehe, man müsse jetzt erst mal was essen. Sogleich begann die Schlacht am Bananen Büffet und jeder versuchte so viel wie möglich zu essen. Erneut schrie der Chef und verlangte Ruhe. Jetzt wo doch alle was gegessen hatten, sollte es doch möglich sein zur Ruhe zu kommen. Keine drei Sekunden später ging ein kleines Kind am Käfig vorbei und der erst Affe versuchte die Aufmerksamkeit des Kindes zu bekommen, indem er einen Purzelbaum schlug. Sofort machte es der zweite nach, denn er wollte auch die Aufmerksamkeit des Kindes haben, dann der dritte Affe usw. bis die ganze Bande Purzelbäume schlug und andere akrobatische Übungen vollführte um die Aufmerksamkeit des Kindes zu bekommen. Dabei entstand nicht geringer Neid unter den Affen, jeder wollte doch nun, dass das Kind ein Foto von ihm machte und in den sozialen Netzwerken veröffentlichte. Langsam wurde es dem Chef der Bande zu bunt. Wieder schrei er nach Ruhe und verlangte Stille. Kaum hatten sich alle beruhigt fing der kleinste von allen an, den neben ihn sitzenden Affen zu Lausen. Sogleich schaute sich jeder Affe um und fing an den nächsten Affen neben ihm die Läuse aus dem Fell zu holen. Dabei mussten viele Lachen, weil es kitzelte und bald darauf war der ganze Käfig wieder in Unruhe geraten.

Nun resignierte der Chef der Bande und ihm wurde klar, dass es einfach nicht möglich war die Affen zur Ruhe zu bringen.

An dieser Geschichte sehen wir, warum es uns Menschen so schwerfällt zur Ruhe zu kommen. Immer ist etwas Anderes, immer wollen wir noch was Anderes sehen, hören, erleben, suchen, antworten, etc. Wir sehen das es uns schwerfällt, im hier und jetzt ruhig zu sein, das Smartphone wegzulegen, das Notebook runterzufahren, den Moment zu genießen, der Seele Ruhe zu gönnen und auf Gott zu hören.

Leider sind für viele Menschen die einzigen Orte der Ruhe, das Krankenhaus und der Friedhof.

Aber es wäre für viele heilsam und gut, ihrer Seele Ruhe zu gönnen, den Affengeist nicht zu füttern und einfach mal nichts zu machen und zur Ruhe zu kommen.

Christus will uns dabei helfen, Gott fordert uns dazu auf, zu seiner Ruhe zu kommen und auf ihn zu hören.

 

Challenge:

 

Womit fütterst du deinen Affengeist?

Hast du auch schon Konzentrationsprobleme, Wortfindungsstörungen, Schlafstörungen etc.?

Könnte es sein, dass du in Anwesenheit von anderen Menschen auch auf dein Smartphone schaust und dich mit anderen Dingen beschäftigst, weil es gerade mal langweilig geworden ist?

Hast du dein Smartphone zwischendurch ausgeschaltet oder ist es immer an?

Hast du das Gefühl etwas zu verpassen, wenn du dein Smartphone weglegst und längere Zeit nicht drauf schaust?

Sehnst du dich nach Ruhe und danach, dass Gott mit dir redet?

 

Ich wünsche dir sehr, dass dein Geist nicht zu einem Affengeist geworden ist und dass du noch Ruhe finden kannst.

Bibelwort zum Nachdenken: Seid stille und erkennet, dass ich Gott bin! Psalm 46,11

 

Challenge 78

Was ist das Leben und beginnt es hier und endet niemals in der Unendlichkeit?

Manche sagen, dass das Leben wie ein gutes Büfett ist, an dem man sich ohne Ende bedienen kann.

Doch jeder weiß, dass eines Tages jemand sagt: „Das Büfett ist geschlossen!“ Dann gibt es nichts mehr und das Leben auf dieser Welt ist zu Ende. Keiner weiß aber, wann dieser Satz im Leben fällt. Jetzt gibt es ein paar Möglichkeiten, entweder, man schlingt so viel du so schnell man kann alles runter und wenn man satt ist, isst man trotzdem weiter, auch wenn man eigentlich keinen Hunger mehr hat, weil man Angst hat etwas zu verpassen oder man genießt jeden Bissen, ruht sich zwischendurch aus, freut sich an dem was man hat und sagt bewusst nein zu den Dingen, die man nicht mehr essen kann, weil man eben schon satt ist.

Sicher hinkt der Vergleich und das Bild ist nicht vollständig aber du kannst deine eigenen Gedanken ja hinzufügen und das Bild komplettieren.

Des Weiteren kannst du ausrechnen, wann das Büfett spätestens geschlossen wird.

Die Lebenszeit des Menschen ist auf ca. 120 Jahre begrenzt. Das finden wir in der Bibel. Weiterhin wissen wir, dass jedes Volk eine durchschnittliche Lebenserwartung hat. In Deutschland:

78,5 die Männer, 83,3 die Frauen.

Jetzt kannst du also ausrechnen, wann du durchschnittlich sterben wirst und wie lange du maximal leben wirst.

Zeit die zu Leben bleibt = durchschnittliche Lebenserwartung / maximale Lebenserwartung - dein Alter

Als Beispiel: ein Mann ist 40 Jahre alt, dann ist seine Zeit die zum Leben bleibt im Durchschnitt 38,5 Jahre und seine maximale Zeit die zum Leben bleibt: 80 Jahre.

Jetzt kannst du dir überlegen, was du mit dieser Zeit machst und wie du sie gestaltest?

Des Weiteren kannst du überlegen, wie und wo du die Ewigkeit verbringen möchtest?

 

Challenge für heute:

Wie sieht dein Leben gerade aus, versuchst du alles zu bekommen was geht oder bist du ein Genießer?

Was meinst du, wirst du mit der zu erwartenden Lebenszeit noch machen?

Könntest du dir vorstellen zu Gott zu gehen und ihn zu fragen, welche Tipps er für den Rest deines Lebens hat um sinnvoll zu leben?

 

Ich wünsche dir viel Genuss in deinem Leben und das du erkennen kannst, warum die Ratschläge Gottes für unser Leben so wertvoll sind.

Challenge 77

Heilger Geist - was ist das denn?

Heute geht unser Thema über den Heiligen Geist. Wir bekennen im Glaubensbekenntnis, dass wir an den Heiligen Geist glauben. Das bedeutet, wir vertrauen dem Heiligen Geist. Dazu finde ich, ist es aber notwendig, dass wir wissen, worauf wir vertrauen. Sicher werden wir heute das Thema nicht erschöpfend behandeln, aber zumindest einen Einblick ins Thema bekommen.

Zunächst wird der Heilige Geist in der Apostelgeschichte verheißen, dann wird er gesandt und schließlich seine Wirkung beschrieben.

 

Apostelgeschichte 1, 4 – 8 (NGÜ):

4 Einmal – es war bei einer gemeinsamen Mahlzeit – wies er sie an, Jerusalem vorläufig nicht zu verlassen, sondern die Erfüllung der Zusage abzuwarten, die der Vater ihnen gegeben hatte. »Ich habe darüber ja bereits mit euch gesprochen«, sagte er. 5 »Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet mit dem Heiligen Geist getauft werden, und das schon in wenigen Tagen.« 6 Diese Ankündigung führte dazu, dass die Apostel, als sie ein weiteres Mal mit Jesus zusammen waren, ihm die Frage stellten: »Herr, ist jetzt die Zeit gekommen, in der du das israelitische Reich wiederherstellst?« 7 Jesus gab ihnen zur Antwort: »Es steht euch nicht zu, Zeitspannen und Zeitpunkte zu kennen, die der Vater festgelegt hat und über die er allein entscheidet. 8 Aber wenn der Heilige Geist auf euch herabkommt, werdet ihr mit seiner Kraft ausgerüstet werden, und das wird euch dazu befähigen, meine Zeugen zu sein – in Jerusalem, in ganz Judäa und Samarien und ´überall sonst auf der Welt, selbst` in den entferntesten Gegenden der Erde.

 

Apostelgeschichte 2, 1 – 4 (NGÜ):

1 Schließlich kam das Pfingstfest. Auch an diesem Tag waren sie alle wieder am selben Ort versammelt. 2 Plötzlich setzte vom Himmel her ein Rauschen ein wie von einem gewaltigen Sturm; das ganze Haus, in dem sie sich befanden, war von diesem Brausen erfüllt. 3 Gleichzeitig sahen sie so etwas wie Flammenzungen, die sich verteilten und sich auf jeden Einzelnen von ihnen niederließen. 4 Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt, und sie begannen, in fremden Sprachen (Zungen) zu reden; jeder sprach so, wie der Geist es ihm eingab.

 

Apostelgeschichte 2, 17 – 21 (NGÜ):

17 ›Am Ende der Zeit‹, so sagt Gott, ›werde ich meinen Geist über alle Menschen ausgießen. Dann werden eure Söhne und eure Töchter prophetisch reden; die Jüngeren unter euch werden Visionen haben und die Älteren prophetische Träume. 18 Sogar über die Diener und Dienerinnen, die an mich glauben, werde ich in jener Zeit meinen Geist ausgießen, und auch sie werden prophetisch reden. 19 Sowohl droben am Himmel als auch unten auf der Erde werde ich Wunder geschehen lassen, und es werden furchterregende Dinge zu sehen sein: Blut und Feuer und dichte Rauchwolken. 20 Die Sonne wird sich verfinstern, und der Mond wird rot werden wie Blut, bevor jener große Tag kommt, an dem der Herr in seiner Herrlichkeit erscheint. 21 Jeder, der dann den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.‹

 

Galater 5,22 – 24 (NGÜ):

22 Die Frucht hingegen, die der Geist Gottes hervorbringt, besteht in Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, 23 Rücksichtnahme und Selbstbeherrschung. Gegen solches ´Verhalten` hat kein Gesetz etwas einzuwenden. 24 Nun, wer zu Jesus Christus gehört, hat seine eigene Natur mit ihren Leidenschaften und Begierden gekreuzigt.

 

Der Heilige Geist ist wahrscheinlich der Teil der Dreieinigkeit, über den wir am wenigsten wissen oder über den wir uns auch am wenigsten austauschen. Ich finde es aber spannend sich mit ihm zu beschäftigen, weil er für uns eine wesentliche Rolle spielt, da er jetzt gerade für uns wirkt, in uns wirken möchte und auch wesentlichen Einfluss auf unser Leben haben sollte.

Das Neue Testament gibt uns wichtige Anhaltspunkte, um etwas über den Heiligen Geist zu wissen. Sehr oft wird uns davon berichtet, was der Heilige Geist tut und wo er wirkt. Da wo er wirkt, verändert sich oft etwas und vor allem verändert er das Leben der Menschen, die sich dazu entschlossen haben, mit Gott unterwegs zu sein. Er ermutigt uns, er tröstet uns, er wohnt in uns und er lehrt uns. Sicher sind das nicht alle Eigenschaften, aber es sind wichtige. Wichtig ist zu wissen, dass dort, wo der Heilige Geist in einem Menschen das Werk beginnt, er diesen Menschen total verändern kann.

 

Der Geist macht lebendig:

 

2. Korinther 3, 6 (NGÜ):

 Er hat uns fähig gemacht, Diener des neuen Bundes zu sein – eines Bundes, der sich nicht mehr auf das schriftlich niedergelegte Gesetz gründet, sondern auf das Wirken von Gottes Geist. Denn das Gesetz bringt den Tod, aber der Geist ´Gottes` macht lebendig.

 

Der Heilige Geist hilft uns gewiss darin zu sein, dass Gott uns liebt:

 

Römer 5,5 (NGÜ):

 Und in unserer Hoffnung werden wir nicht enttäuscht. Denn Gott hat uns den Heiligen Geist gegeben und hat unser Herz durch ihn mit der Gewissheit erfüllt, dass er uns liebt.

 

Der Heilige Geist hilft uns zu beten:

 

Römer 8, 26 – 27 (NGÜ):

26 Und auch der Geist ´Gottes` tritt mit Flehen und Seufzen für uns ein; er bringt das zum Ausdruck, was wir mit unseren Worten nicht sagen können. Auf diese Weise kommt er uns in unserer Schwachheit zu Hilfe, weil wir ja gar nicht wissen, wie wir beten sollen, um richtig zu beten. 27 Und Gott, der alles durchforscht, was im Herzen des Menschen vorgeht, weiß, was der Geist ´mit seinem Flehen und Seufzen sagen` will; denn der Geist tritt für die, die zu Gott gehören, so ein, wie es vor Gott richtig ist.

 

Der heilige Geist gibt uns Kraft, Liebe und Besonnenheit

 

2. Timotheus 7:

Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Ängstlichkeit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.

 

Challenge für heute:

Was findest du am Heiligen Geist interessant?

Welche Eigenschaften findest du am Heiligen Geist gut?

Was sollte der Heilige Geist in dir verändern?

Welche Gaben des Geistes hättest du gerne?

Welche Frucht des Geistes würdest du gerne in deinem Leben sehen?

 

Viele Freude beim Studieren des Heiligen Geistes. Bei Fragen zum Thema kannst du dich gerne bei uns melden.

 

Challenge 76

Bist du wirklich Jesus oder gibt es einen anderen Retter?

Johannes der Täufer war im Gefängnis gelandet und er lässt Jesus fragen, ob er der Messias ist oder ob er auf einen anderen warten soll. Vielleicht war er unsicher geworden oder hatte Zweifel an Jesus. Manchmal ist es ja tatsächlich so, das Jesus irgendwie anders ist als wir ihn uns vorstellen aber ist das unser Problem oder das Problem von Jesus?

Ich denke es ist meist unser Problem, dass wir gerne einen anderen Gott hätten, der uns andere Dinge sagt und andere Gebote für uns bereithält aber Gott ist nun mal ganz souverän, eigenständig und der „Ich bin, der ich bin“ Gott. Wir dürfen aber gerne mit unseren Fragen zu Jesus und Gott kommen und erfahren wer er ist.

An Jesus können wir auch gut erkennen, wie Gott wirkt und wie sein Charakter ist, weil Jesus Gott auf dieser Erde repräsentiert hat und wir an Jesus Gott sehen könne.

Nun aber zu dem Bibeltext.

 

Lukas 7,18 – 23 (NGÜ):

18 Durch seine Jünger erfuhr auch Johannes von all diesen Dingen. Er rief zwei von ihnen zu sich 19 und gab ihnen den Auftrag, zum Herrn zu gehen und ihn zu fragen: »Bist du der, der kommen soll, oder müssen wir auf einen anderen warten?« 20 Die beiden kamen zu Jesus und sagten: »Johannes der Täufer hat uns zu dir geschickt und lässt dich fragen: ›Bist du der, der kommen soll, oder müssen wir auf einen anderen warten?‹« 21 Dabei wurden sie Zeugen, wie Jesus viele Kranke und Leidende und von bösen Geistern Geplagte heilte und vielen Blinden das Augenlicht schenkte. 22 Er gab den Boten zur Antwort: »Geht zu Johannes und berichtet ihm, was ihr gesehen und gehört habt: Blinde sehen, Lahme gehen, Aussätzige werden geheilt, Taube hören, Tote werden auferweckt, und den Armen wird ´Gottes` gute Botschaft verkündet. 23 Und glücklich zu preisen ist, wer nicht an mir Anstoß nimmt.«

 

Ich möchte dich heute dazu ermutigen, in ähnlicher Weise zu Jesus zu gehen und ihm diese oder ähnliche Fragen zu stellen:

 

  • Bist du wirklich der Sohn Gottes oder doch etwas Anderes?
  • Kann ich mich voll und ganz auf dich verlassen oder gibt es einen anderen Retter, auf den ich warten soll?
  • Warum sollte ich gerade dir vertrauen?
  • Woran kann ich erkennen, dass du Gottes Sohn bist?
  • Was mich sonst so interessieren würde …

 

Mit diesen oder ähnlichen Fragen kannst du im Gebet zu Jesus gehen oder die Bibel lesen.

 

Challenge:

Formuliere deine Fragen an Gott und stelle sie ihm konkret im Gebet. Lies die Bibel und forsche in ihr, ob es zu deinen Fragen Antworten gibt oder Geschichten. Versuche mit jemanden zu sprechen, der erfahren im Glauben ist und der dir helfen kann deine Fragen zu beantworten.

Viel Freude dabei, Gott und Jesus ganz neu zu entdecken.

 

Challenge 74

Jungfrauengeburt –ehrlich jetzt und wenn ja warum?

Wenn wir über Jesus Christus nachdenken, dann ist eine der zentralen Aussagen der Christen über Jesus folgende:

 

Ich glaube an Jesus Christus,

Gottes eingeborenen Sohn, unsern Herrn,

empfangen durch den Heiligen Geist,

geboren von der Jungfrau Maria,

gelitten unter Pontius Pilatus,

gekreuzigt, gestorben und begraben,

hinabgestiegen in das Reich des Todes,

am dritten Tage auferstanden von den Toten,

aufgefahren in den Himmel;

er sitzt zur Rechten Gottes,

des allmächtigen Vaters;

von dort wird er kommen,

zu richten die Lebenden und die Toten.

 

Wenn wir das Glaubensbekenntnis sprechen, dann bekennen wir vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt, was wir von Jesus halten und worauf wir vertrauen. Wir bekennen etwas über Jesus und sagen etwas über ihn, was nicht direkt von seinen Mitmenschen zu erkennen war. Sie sahen eher einen interessanten Mann, der Brüder und Schwestern hatte und der von Beruf Zimmermann war. Sicher wusste man einige Dinge über Jesus, man kannte seine Eltern, wusste wo er geboren war, man sah ihn und seine Jünger und man konnte immer wieder Zeichen und Wunder sehen.

Manche fanden sicher auch verwunderlich, dass seine Mutter bei der Geburt noch eine Jungfrau war, aber Bibelgelehrte wussten, dass es so sein musste. In der damaligen Welt, zu Jesus Lebzeiten, wurden noch Opfer im Tempel zu Jerusalem dargebracht. Jedes Opfertier musste vollkommen rein sein. Die Reinheit eines Opfertieres wurde von den Priestern untersucht. Jesus wurde auch in gewisser Weise von den Priestern und Schriftgelehrten und der Welt untersucht. Man hat immer versucht Fehler an ihm zu finden und ihm vorgeworfen, dass er ein sündiger Mensch sei, aber man konnte keinen Fehler finden. Selbst Pontius Pilatus sagt über ihn, dass er keine Schuld an ihm finden kann.

Weiterhin lehrt die Bibel, dass jeder Mensch, der einen Vater und eine Mutter hatte, mit der so genannten Erbsünde behaftet geboren wurde. Das wussten auch die Schriftgelehrten und Bibellehrer. Das bedeutet jeder Mensch der auf natürlich Weise gezeugt und geboren wird, ist nach Aussage der Bibel ein sündiger Mensch und hat bereits einen Fehler an sich. Wenn Gott als Opfer einen Menschen ausgesucht hat, dann musste dieser Mensch auch ohne Fehler und Sünde sein. Der einzige Weg einen sündlosen Menschen zu bekommen, war es, dass er von einer Frau geboren wurde, aber nicht von einem Mann gezeugt war. Daher hat Gott sich ein einmaliges Wunder ausgedacht um Jesus vollkommen sündlos auf die Welt kommen zu lassen. Er hat Jesus in den Mutterleib der Maria eingebracht ohne einen menschlichen Vater zu benutzen. Das ist für manche schwer vorstellbar und ein Skandal, aber es ändert nichts an der hervorragenden Vorgehensweise Gottes uns zu erlösen.

Weiterhin hat Jesus danach auf dieser Erde Wunder gewirkt und Taten vollbracht, an denen man erkennen konnte, dass er der Sohn Gottes ist.

Wenn Jesus nicht ohne Sünde gewesen wäre, dann hätte er niemals auferstehen können, denn nur ein sündloser Mensch konnte vom Tod nicht festgehalten werden. Es heißt in der Bibel:

 

Römer 6,23:

Denn der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod; aber das Geschenk, das Gott uns in seiner Gnade macht, ist das ewige Leben in Jesus Christus, unserem Herrn.

 

Jeder Mensch bekommt als Lohn für seine Sünde den Tod. Nur Jesus bekam diesen Lohn nicht, weil er keine Sünde hatte. Also bekam er das ewige Leben als erster geschenkt. Das wird alles sehr gut in dem Buch und Film Narnia von C.S. Lewis gezeigt. Dort stirbt der Löwe für den Jungen und opfert sich als schuldloser für einen der eine Schuld begangen hat.

 

Challenge:

Was denkst du über die Jungfrauengeburt?

Kannst du dir ein solches Wunder vorstellen oder lehnst du es grundsätzlich ab?

Wenn du über Gott nachdenkst ist er dann jemand der allmächtig ist oder eher einer, der kleine Tricks vollbringt aber sonst wenig drauf hat?

Was hält dich davon ab an die Wunder Gottes zu glauben und diese vor der Welt zu vertreten, dein Verstand, deine Angst, dein Unglaube, deine grundsätzliche Ablehnung Gottes und seiner Macht, …?

Warum glaubst du sind manche Menschen nicht bereit an die Wunder Gottes zu glauben und diese in der Welt weiterzusagen?

 

Ich wünsche dir, dass du in aller Ruhe über Gottes Größe nachdenken kannst und erkennst, dass Gott oftmals viel größer und mächtiger ist, als wir ihn uns denken können. Ich wünsche dir auch, dass Gottes Wort in dir wirkt und du ihm vertrauen kannst, Dinge zu tun, die für uns vollkommen unmöglich sind. Vielleicht kannst du diesen Gott ja kennen lernen und loben für das was er Großes getan hat.

Challenge 73

Verlass dich nicht auf deinen Verstand!

Wenn ich diese Überschrift lese, dann frage ich mich tatsächlich, ob das richtig sein kann?

Wieso sollte ich mich nicht auf meinen Verstand verlassen? Ist mit dem etwas nicht in Ordnung?

Aber es gibt tatsächlich ein paar Verse in der Bibel, die eine solche Aussage machen:

 

Sprüche 3, 5 – 8

5 Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, 6 sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen. 7 Dünke dich nicht, weise zu sein, sondern fürchte den HERRN und weiche vom Bösen. 8 Das wird deinem Leibe heilsam sein und deine Gebeine erquicken.

 

Hier wird mir also angeboten, mich auf Gott zu verlassen und nicht auf meine eigenen Gedanken. Das ist sicher eine große Herausforderung, da ich selbst ja meine, das ich schon gut und richtig denken werde.

Was die Verse aber nicht sagen, ist, dass ich meinen Verstand ausschalten soll, sondern sie sagen aus, dass ich an das was Gott mir sagt und an ihn selbst denken soll und er wird mich dafür durchs Leben führen.

Das ist doch nicht schlecht oder?

Schließlich gibt es im Leben so viele unterschiedliche Möglichkeiten und Angebote, das man oft gar nicht weiß, was man wählen oder tun soll. Meist ist man doch auch noch unzufrieden mit dem was man gewählt hat.

Tatsächlich verstehe ich das als gutes Angebot von Gott, dass ich das richtige wähle und das richtige tue. Eigentlich eine große Hilfe und etwas, was mich zutiefst zufrieden stellt.

Eigentlich spüre ich auch, dass es im Leben zu viele Dinge gibt, als dass ich diese kontrollieren, wissen und entscheiden kann. Da bin ich froh, dass Gott mir zur Seite steh, mir hilft und mich leitet.

Eigentlich hat das alles etwas mit Vertrauen zu tun. Ich vertraue Gott, dass er weiß, was gut für mich ist.

 

Challenge:

Kannst du von dir behaupten, dass du immer richtig und gut wählst und das dein Verstand immer die besten Entscheidungen trifft?

Schau dir die Verse mal an und versuche herauszufinden, was darin Positives für dich steckt?

Kannst du dir vorstellen Gott zu vertrauen?

 

Ich wünsche dir für heute, dass du entdecken kannst, dass Gottes Führung in unserem Leben gut für uns ist und das wir ihm voll vertrauen können, weil Gott sehr weise ist und alles bedenkt.

Ein Video Tipp

Lied: Still von Hillsong United mit Text (Lyrics)

Schau dir das Video doch mal auf Youtube an, dort heißt es: "Wenn die Meere ansteigen und Donner grollen, steige ich mit dir über den Sturm, Vater du regierst über die Fluten, ich bin still und weiß, dass du Gott bist.

Challenge 72

Gebrauchsanweisung fürs Leben

Neulich ging es mir mal wieder so, dass ich ein veraltetes Gerät entsorgt habe. Zufälligerweise fand ich noch die Bedienungsanleitung dazu. Diese blätterte ich aus Neugier durch und fand mehrere Funktionen beschrieben, die ich so nie an meinem Gerät genutzt hatte. Ich war begeistert, was das Gerät alles gekonnt hätte, wenn ich es denn ordentlich benutzt hätte. Nun ist das Gerät den Weg alles Vergänglichen gegangen und verschrottet worden. Irgendwie Schade, dass das Potential dieses Gerätes nicht ganz ausgeschöpft wurde und ich auf verschiedene Funktionen verzichtet habe.

Danach habe ich über mein Leben nachgedacht. Gibt es eigentlich eine Gebrauchsanleitung zum Leben damit ich das Leben und meine Gaben voll ausschöpfen kann? Es wäre doch irgendwie Schade, wenn ich am Ende meines Lebens feststellen würde, was ich hätte alles tun können und nicht getan habe.

Diese und ähnliche Gedanken haben mich nachdenklich gestimmt. Ich möchte doch ein Leben in Fülle haben und mein Potential ausschöpfen und meine Gaben voll und ganz nutzen.

Dann ist mir folgender Bibelvers eingefallen:

Johannes 10,10 (NGÜ) Der Dieb kommt nur, um die Schafe zu stehlen und zu schlachten und um Verderben zu bringen. Ich aber bin gekommen, um ihnen Leben zu bringen – Leben in ganzer Fülle.

In dem Vers finden wir auch zwei unterschiedliche Arten, dieses Leben zu leben. Zum einen gibt es den Dieb. Der ist unterwegs, stiehlt, schlachtet, raubt uns das Leben und bringt Verderben. Zum anderen ist da Jesus, er ist gekommen um eine Leben in Fülle zu bringen.

Das eine Leben geht leider zu Ende und wurde gar nicht richtig gelebt und es hört sich auch nicht so wunderbar an, ein solches Ende zu haben. Das andere Leben, ein Leben mit Jesus hört sich dagegen sehr attraktiv an. Ein Leben in Fülle. Das ist etwas, was mich interessiert und begeistert. Natürlich weiß ich auch, dass im Leben mit Jesus nicht alles nach meinen Wünschen läuft und dass diese Art zu leben auch Krankheiten, Sorgen und Nöte mit sich bringt aber ich habe das Leben am Ende so gelebt, wie es gelebt werden sollte. Wie man so ein Leben führt? Das steht in der Bibel. Dort finden wir viele Erlebnisse und Berichte von Jesus anhand derer man sehen kann, wie ein erfülltes Leben aussehen kann.

Challenge:

Kennst du das Gefühl unter deinen Möglichkeiten zu leben?

Hattest du schon mal einen Gedanken, in der Art wie: da muss doch noch mehr sein?

Kannst du dir vorstellen, dass Jesus dir ein Leben in Fülle zeigt und ermöglicht?

Wie würde das für dich aussehen, wenn die Bibel deine Gebrauchsanleitung fürs Leben werden sollte?

 

Mit dieser Challenge möchte ich dich dazu ermutigen, ein Leben in Fülle mit Jesus zu leben.

Ich möchte dich ermuntern, die Bibel als Gebrauchsanleitung für dein Leben zu entdecken.

Möge Gott dich dabei segnen.

Challenge 71

Sollte es eine Hölle geben, gibt es auch Leute dir dorthin wollen?

Zumindest singt die Gruppe AC/DC davon, dass sie auf dem „Highway To Hell “ ist. Ob es wirklich der letzte Wille von Angus Young, dem Sänger der Band war dort anzukommen, wie das Magazin Rolling Stones behauptet, kann ich nicht sagen aber es könnte durchaus sein. Was man aber mit Sicherheit sagen kann ist, dass kaum ein anderer Song das Image von AC/DC mehr prägte als „Highway To Hell“.

Im folgenden habe ich mal ein Bild des unzensierten Original Plattencover abgebildet. Es soll die Band im Fegefeuer der Hölle zeigen.