Foto: pixabay

 

Wo kann ich GOTT (in der Krise) finden?

Wir möchten Dich dazu ermutigen in dieser Zeit immer wieder in die Stille zu gehen und GOTT zu suchen bzw. Zeit mit ihm zu verbringen.

Das bedeutet, erst mal alles was stören könnte abschalten und sich wenn möglich einen ruhigen Platz zu suchen. Wenn Du magst, kannst Du dann einen Zettel und Stift zur Hand nehmen oder dir Notizen im Smartphone machen. Der Hauptvers zu der ganzen Aktion ist:

Jeremia 29, 13 und 14a Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR,...

Du kannst dich nach Durchführung einer Challenge pro Tag, mit jemanden darüber unterhalten oder uns schreiben oder einfach nur für dich die Gedanken behalten, wie du magst. Wir wünschen Dir auf alle Fälle viel Spass und schöne Gottesbegegnungen!

Die Challenges sind so nummeriert, dass die neueste Challenge immer oben zu finden ist, damit Du nicht immer runterscrollen musst ;-)

Challenge 91

Wenn Plan-A mal wieder nicht klappt soll Plan-B wenigstens gesegnet sein

Sicher hast du es schon oft erlebt, dass deine Pläne nicht funktioniert haben und alles anders kam als gedacht. Im Besten Fall ist daraus ein Ereignis geworden über das man heute schmunzeln oder herzlich lachen kann. Im schlimmsten Fall ist daraus aber auch Leid und Not entstanden oder Trauer.

Was mir aber immer wieder auffällt ist, dass so mancher Plan B auch etwas hatte, das Gut und richtig war. Manchmal konnte ich dadurch Menschen begegnen denen ich sonst nicht begegnet wäre oder habe etwas erlebt oder gesehen, das mir sonst verborgen geblieben wäre. Es ist nicht immer einfach in diesen Momenten Danke zu sagen oder sich über die Planänderung zu freuen. Gerade dann nicht, wenn man vorher noch dafür gebetet hat, dass alles gut ausgehen soll und gesegnet werden soll.

Neulich bekam ich eine Mail mit einem Plan-B Segen.

Den fand ich bedenkenswert und daher stelle ich ihn für dich hier zur Verfügung und vielleicht wird er ja eine gesegnete Challenge für dich.

 

Challenge für heute:

Plan-B Segen

Sei barmherzig mit Dir und Deinen Plänen – sowie Gott Barmherzig ist mit uns allen.

In Anlehnung an die Jahreslosung 2021 aus Lukas 6,36

Seid barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist.

Gott segne Deinen Plan-B – es ist nicht dein Plan aber er ist jetzt ein Teil deines Lebens.

Gott segne deine Offenheit für B Pläne – du wirst frei für die Wirklichkeit und kannst deinen Ärger auch bei Gott abgeben.

Gott segne die Möglichkeiten, Ereignisse, Begegnungen usw., die in Plan-B,-C… verborgen sind – Du kannst vielleicht eines Tages darüber staunen was daraus gewachsen ist und lachen, wenn du daran zurückdenkst.

Gott segne deine Haltung, Deinen Plan-A frei zu geben, wenn er nicht trägt – mit Plan B gewinnst Du Orientierung und Neuland.

Gott segne alle, die sich durch Deine B Pläne begegnen, er begegne dir auch in diesem Plan.

Gott segne dich mit der Gewissheit, ich bin jetzt bei dir: Wir sind nicht allein mit unseren Plänen und Veränderungen.

Gott segne dein Tun und dein lassen, deinen Eingang und deinen Ausgang, Gott segne dein Leben.

So sei gesegnet mit der Barmherzigkeit der B Pläne – aus der Sicht Gottes sind es Wege voller Gnade und Leben in denen er bei dir ist. Mag Plan-B auch ein schwieriger, schmerzvoller Weg sein, er ist bei dir und er gebe dir Trost, Mut, Glaube, Liebe und Hoffnung.

Wir wünsche dir gesegnete B-Pläne!

Challenge 90

Hab Mut! Aber wozu?

Dieser Tage (Anfang 2021) scheinen viele Menschen geradezu wie gelähmt zu sein. Die Nachrichten die wir hören sind keine guten Nachrichten. Die Maßnahmen in der Corona Pandemie treffen viele Menschen hart. Das eigene Leben ist nicht wie zuvor und einiges nervt auch langsam.

Dennoch vermisse ich in letzter Zeit Menschen, die mit Mut, Hoffnung und gutem Willen der Pandemie und den damit einhergehenden Herausforderungen begegnen. Fast unerträglich sind manche Reporter oder Journalisten im Fernsehen oder in den Nachrichten. Immer wieder versuchen sie durch provozierende Fragen und vermeintlich interessiertes Nachbohren Stimmung zu machen und die Meinung in der Bevölkerung negativ zu beeinflussen. Neulich wurde ich auch mal gefragt, was ich zu den Politikern sagen würde und was wir nun fordern sollten und wie wir die Situation der Jugendlichen und Kinder verbessern könnten. Meine Antwort darauf war recht einfach: „Ich bete immer wieder für die Verantwortlichen, die Politiker, die Ärzte, die Pflegekräfte und die Menschen in den Laboren etc. Ich bete, für Gottes Weisheit und Kraft, ich bete für Mut und Besonnenheit und ich bete für Menschen die krank geworden sind und die Trauernden. Meine Einstellung ist wie folgt, es weiß niemand wie man dieser Pandemie am besten begegnen kann aber ich will mein Bestes geben, zum Wohle aller. Ich möchte jeden der Verantwortung trägt, so gut wie möglich unterstützen und Fehler sofort und ohne nachtragend zu sein verzeihen. Ich möchte als Christ Hoffnung vermitteln und die Botschaft der Erlösung weitergeben.“

Warum möchte ich das alles? Weil mich die Reaktionen verschiedener Menschen gerade nicht glücklich machen und mir kein Vorbild sind. Gerüchte verbreiten, negatives reden über andere, auf den Fehlern der anderen herumreiten und natürlich immer alles besser wissen.

Wenn doch einer dieser Besserwisser genau weiß, wie wir die Pandemie bekämpfen können, dann soll er es doch ganz einfach sagen und für das nächste Jahr den Masterplan aufstellen und veröffentlichen. Sollte er aber mit den Maßnahmen und mit seiner Meinung falsch liegen, erwarte ich auch, dass er in vollem Umfang die Verantwortung für alles übernimmt.

Da ich selbst nicht weiß, was das Beste ist, versuche ich das zu tun, was mit im Moment logisch und gut erscheint. Sollte ich einen Fehler machen, hoffe ich, das mir andere verzeihen und mir helfen aus den Fehlern in einer guten Weise zu lernen.

Dazu brauchen wir Mut. Dazu müssen wir vielleicht die eigene Angst überwinden.

Dazu habe ich ein paar Zitate mitgebracht:

 

„Angst ist die größte Behinderung überhaupt.“ Nick Vujicic, Evangelist und Motivationstrainer, ihm fehlen seit seiner Geburt Arme und Beine.

 

Ich sage dir: Sei stark und mutig! Hab keine Angst und verzweifle nicht. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst. Josua 1,9 (NLB)

 

7 Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern einen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. 8 Schäme dich also niemals, vor anderen Menschen unseren Herrn zu bezeugen. Und schäme dich auch nicht für mich, obwohl ich für Christus im Gefängnis bin. Sei vielmehr durch die Kraft, die Gott dir gibt, bereit, gemeinsam mit mir für die Verbreitung der guten Botschaft zu leiden. 2. Timotheus 1, 7 und 8 (NLB)

 

Challenge für heute:

  • Gibt es etwas, dass dich gerade richtig nervt und was kannst du dagegen positiv tun?
  • Kannst du dir vorstellen Menschen die Verantwortung tragen in guter und konstruktiver Weise zu unterstützen, wie könnte das gerade aussehen?
  • Wo brauchst du Mut und Hoffnung und kannst du dir vorstellen, diese von Gott zu bekommen?
  • Kannst du dir vorstellen, trotz einer Behinderung oder schweren Situation, gemeinsam it anderen für die gute Botschaft von Jesus zu leiden?

Ich wünsche dir gesegnete Gedanken und hoffnungsvolle Taten.

Challenge 89

guter Rat

Jesus spricht: Darum gleicht jeder, der mein Wort hört und danach handelt einem klugen Mann, der sein Haus auf felsigem Grund baut. Matthäus 7,24 NGÜ

Ist das wirklich so? Hast du diese Erfahrung auch schon in deinem Leben gemacht?

Hast du schon mal nach Rat gefragt, einen guten Rat bekommen und dann diesen Rat umgesetzt und erlebt, dass es sich positiv für dein Leben ausgewirkt hat?

Jesus lädt uns dazu ein, seine Ratschläge und Worte ernst zu nehmen und zu befolgen.

Zunächst müssen wir dazu wissen, was er uns überhaupt rät. Das bedeutet wir müssen die Worte von Jesus kennen und können dann darüber nachdenken. Dazu empfehle ich dir, die Bergpredigt zu lesen. Diese steht z.B. im Matthäusevangelium; Kapitel 5 – 7. Wenn es etwas mehr Text sein darf, dann lies doch mal das Johannesevangelium komplett durch. Dort findest du auch viele Worte von Jesus und einige Geschichten über ihn. Anhand der Geschichten können wir erkennen, wie Jesus gehandelt hat und uns diese Art zu leben und zu handeln als Vorbild für unser Leben und handeln nehmen.

 

Challenge für heute:

Denk doch bitte mal darüber warum die guten Ratschläge und Worte von Jesus in deinem Leben nützlich sein können. Danach kannst du ein paar Vorteile aufschreiben und vielleicht auch Nachteile.

Ich habe diese Liste mit ein paar Beispielen begonnen und du kannst sie gerne fortsetzen.

 

Die Worte Jesu bewahren mich vor …

… Unversöhnlichkeit, weil er mir rät mich mit anderen zu versöhnen und das tut mir und den anderen gut

… Egoismus, wer auf Jesus hört, der schaut nicht nur auf seinen Vorteil und seinen eigenen Gewinn, sondern versucht mit anderen zu teilen, damit alle einen guten Anteil am Leben haben können

… dem ewigen Tot, weil Jesus für mich gestorben ist und meine Schuld trägt, kann ich leben und das teilt er mir auch mit.

Challenge 88

Hunger nach Leben und Gottes Wort